Persönliche Risikofaktoren

Die „Burnout-Persönlichkeit“ gibt es nicht, es kann alle treffen. Einige Einstellungen bzw. Verhaltensweisen erhöhen jedoch das Risiko, in einen Burnout-Prozess zu geraten:

  • Hohes Bedürfnis nach Anerkennung und Bestätigung durch andere
  • Tendenz zu Ehrgeiz, Perfektionismus und Ungeduld
  • Tendenz, sich hochgesteckte Ziele zu setzen

Diese Einstellungen werden in Unternehmen meist positiv bewertet und über die Arbeitsorganisation gefördert, indem Konkurrenz zwischen Einzelpersonen oder Teams hergestellt wird (z. B. über Leistungsziele).

Darum ist es oft schwer, auch für Führungskräfte, den schleichenden Prozess der Anfangsphase in Richtung Burnout zu erkennen.

Bei Betroffenen wurden oft folgende Glaubenssätze und persönliche Leitlinien bemerkt:

  • „Meine Arbeit ist mein Leben.“
  • „Die Dinge müssen so laufen, wie ich will.“
  • „Ich muss von allen geschätzt werden, mit denen ich arbeite.“
  • „Bau nur auf dich selbst!“
  •  „Meine Weltsicht ist die einzig richtige!“
  •  „Ich werde mein Ziel erreichen, koste es, was es wolle.“

Wer diese Glaubenssätze und Leitlinien an sich beobachtet hat, muss nicht zwangsläufig in einen Burnout-Prozess schlittern, sollte aber auf sich achtgeben.

 

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