Burnout-Präventions-Check für Betriebe

Die folgende Checkliste unterstützt den Betriebsrat/die Personalvertretung bei der Überprüfung, ob im Betrieb bereits entsprechende Maßnahmen zur Prävention von Burnout gesetzt wurden.

  • Sind Führungskräfte und Mitarbeiter auf Initiative des Arbeitgebers/Dienstgebers informiert und sensibilisiert worden, wie Burnout entsteht und verläuft sowie welche Beratungsangebote es für Betroffene gibt?
  • Gibt es im Betrieb Aktivitäten zur Stressprävention bzw. Projekte im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung?
  • Gibt es im Rahmen der betrieblichen Weiterbildung Angebote wie z. B. Zeit- und Stressmanagementseminare, die für alle Beschäftigten zugänglich sind?
  • Gibt es für Mitarbeiter präventiv ein Angebot an Supervision oder Coaching, das sie auch anonym in Anspruch nehmen können, um mit einer fortwährend belastenden Arbeitssituation gut umgehen zu können?
  • Finden regelmäßig Team- und Abteilungsbesprechungen bzw. Abteilungsklausuren statt, bei denen die Mitarbeiter auch Gelegenheit haben, über ihre Arbeitssituation zu sprechen?
  • Finden regelmäßig Mitarbeitergespräche statt, die die Möglichkeit bieten, offen mit dem/ der Vorgesetzten über Arbeitsüberlastung und chronischen Stress zu sprechen?
  • Ist in den Leitfäden zu den Mitarbeitergesprächen die Thematisierung von Arbeitsüberlastung und chronischem Stress vorgesehen?
  • Sind die Führungskräfte im Konfliktmanagement geschult, können Konflikte in der Regel offen angesprochen werden?
  • Wissen die Mitarbeiter über die Wichtigkeit von Pausen und Erholzeiten Bescheid?
  • Werden die Mitarbeiter in die Gestaltung der Arbeitszeit einbezogen? Werden ihre Wünsche erfragt?
  • Gibt es Wahlmöglichkeiten bei den Arbeitszeitformen (z. B. zwischen Schichtarbeit/ keine Schichtarbeit, Vollzeit/Teilzeit)?
  • Gibt es nur Zulagen für geleistete Mehr- und/oder Überstunden oder auch Zeitausgleich?
  • Gibt es die Möglichkeit, eine Berufspause oder ein Sabbatical in Anspruch zu nehmen?
  • Sind die Mitarbeiter informiert, wer der/die für sie zuständige Arbeitsmediziner/-in bzw. Arbeitspsychologe/-in ist, und wann er/sie erreichbar ist?
  • Wissen die Mitarbeiter über ihre Rechte aus dem Arbeitnehmerschutzgesetz Bescheid? Kennen Sie die Pflichten der Arbeitgeber/ Dienstgeber?

 

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