Verantwortung erkennen und Maßnahmen ergreifen

Wer trägt die Verantwortung dafür, dass es besser wird?

  • Jeder Einzelne für sich
  • Jede Führungskraft für ihre Mitarbeiter (Fürsorgepflicht)
  • Jedes Unternehmen für alle Mitarbeiter

Seit 1990 führt die europäische Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen alle fünf Jahre in den EU-Mitgliedsstaaten Umfragen zu den Arbeitsbedingungen durch: http://www.eurofound.europa.eu/surveys/index_de.htm

Betriebliche Gesundheitsförderung

Burnout schadet nicht nur der Gesundheit des/der betroffenen ArbeitnehmerIn, sondern auch dem Betrieb. Untätigkeit des/der ArbeitgeberIn bei Burnout-Gefährdungen verursacht für den Betrieb immer Kosten. Dazu kommt, dass erschöpfte und ungeduldige MitarbeiterInnen keine gute Visitenkarte für ein Unternehmen sind. Verantwortungsbewusste und weitsichtige ArbeitgeberInnen/ DienstgeberInnen und Führungskräfte sollten sich im Rahmen ihrer Fürsorgepflicht von sich aus einschalten, wenn sie beobachten, dass Beschäftigte überfordert oder burnout-gefährdet sind.

Die beste Burnout-Prävention ist ein konsequentes betriebliches Gesundheitsmanagement

Hier müssen die betrieblichen Organisationsstrukturen sowie die Informations- und Führungskultur in das Blickfeld rücken, denn dort liegen zumeist die Ursachen für arbeitsbedingte Belastungen. Das heißt, Burnout-Prävention kann nicht nur bei der Person ansetzen; Maßnahmen zur Unterstützung von einzelnen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen allein reichen da nicht aus, wo es darum geht, grundsätzlich die Arbeitssituation durch geeignete Maßnahmen nachhaltig zu verbessern, wo dies erforderlich erscheint. Dies sind Aufgaben der Unternehmen, denn sie sind auch umfassend für die Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter mitverantwortlich (§ 3 ArbeitnehmerInnenschutzgesetz, ASchG).

 

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