Mental Wellness und Emotionale Stabilität

Psychische Gesundheit kann als ein Kontinuum betrachtet werden, das auf emotionaler Stabilität beruht, auf der Fähigkeit, eine vollständige und kreative Lebensgestaltung zu verwirklichen und die Flexibilität, mit den unvermeidlichen Herausforderungen des Lebens umgehen zu können.

Viele therapeutische Systeme und Selbsthilfebücher preisen Methoden, Strategien und Techniken an, die Defizite beheben sollen oder für die weitere Verbesserung des psychischen Wohlbefindens von ansonsten gesunden Menschen dienen sollen.        

Die sogenannte Positive Psychologie erfreut sich daher einer zunehmenden Prominenz bei der Betrachtung der psychischen Gesundheit.

Ein ganzheitliches Modell der psychischen Gesundheit basiert auf anthropologischen, pädagogischen, psychologischen, religiösen und soziologischen Perspektiven sowie theoretischen Konzepten von Persönlichkeit, sozialer, klinischer-, Gesundheits- und Entwicklungspsychologie.

Ein Modell wurde von Myers, Sweeny und Witmer entwickelt:

Es umfasst fünf Lebensaufgaben -

  • Essenz oder Spiritualität,
  • Arbeit und Freizeit,
  • Freundschaft,
  • Liebe,
  • Selbstbestimmung

 - und zwölf Teilaufgaben, welche die Merkmale gesunder Funktionen und wichtige Komponenten des Wohlbefindens und die Voraussetzungen sind, um auf die Umstände des Lebens in angemessener Weise reagieren zu können:

  • Das Gefühl von Selbstwert,
  • das Empfinden von Kontrolle,
  • realistische Überzeugungen,
  • emotionales Bewusstsein und Bewältigungsstrategien,
  • Problemlösung und Kreativität,
  • Sinn für Humor,
  • Ernährung,
  • Bewegung,
  • Self-Care,
  • Stress-Management,
  • Gender-Identität und
  • kulturelle Identität.

 

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